Wohnungspolitik

Wohnungspolitische Positionen des Verbandes Wohneigentum e. V. und des Bundesverbandes
Deutscher Siedler und Eigenheimer e. V.

I. Wohneigentum stärkt die Gesellschaft
Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und berührt nicht nur die individuelle Lebensgestaltung, sondern in vielen Bezügen ebenso die Gesellschaft.
Die Identifikation mit dem Umfeld ist bei selbstnutzenden Wohneigentümern sehr hoch, was stets in der Wohnqualität der Siedlung oder des Quartiers sichtbar wird. Selbst die zunächst individuellen Vorteile wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge sowie selbstgestaltetes Wohnen der Familie wirken sich stabilisierend auf die Gesellschaft aus. So ist es keine Überraschung, dass rund 80 % der Bevölkerung als Wohnform das selbstgenutzte Wohneigentum wünscht. Ausdrücklich begrüßt wird daher die Aussage im Koalitionsvertrag, dass die Wohneigentumsquote gesteigert werden soll.
Der Faktor Wohneigentum wirkt sich auf verschiedene Politikfelder aus, die sich unter anderem mit Ökonomie, Ökologie, Klimaschutz, Demografie und Stadtentwicklung befassen.
Der Verband Wohneigentum e. V. und der Bundesverband Deutscher Siedler und Eigenheimer e. V., die zusammen bundesweit rund eine halbe Million Mitgliedsfamilien selbstnutzender Wohneigentümer vertreten, haben folgende Vorstellungen formuliert, die den Politikern, Ministerien und Behörden als „wohnungspolitische Positionen“ vorgelegt werden.

II. Vorstellungen zu einer themenübergreifenden Wohnungspolitik

Rechtlicher Rahmen

III. Stellenwert des selbstgenutzten Wohneigentums stärken

Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2009 zählen die Durchschnittsverdiener zu den größten Bevölkerungsgruppen mit Wohneigentum, nämlich die Angestellten (rund 5 Mio.), Rentner (4,3 Mio.) und Arbeiter (3,2 Mio.). Rund 80 % der Bevölkerung wünscht als Wohnform das selbstgenutzte Wohneigentum. Angesichts einer Wohneigentumsquote von rund 43 % ist die Politik gefordert, die geeigneten Rahmenbedingungen und hierbei längerfristige Planungssicherheit für Eigentümer zu schaffen.
Die hier knapp auf den Punkt gebrachten Positionen des Verbands Wohneigentum e. V. und des Bundesverbandes Deutscher Siedler und Eigenheimer e. V. sollen eine Diskussionsgrundlage für die Verantwortlichen in der Politik bilden, mit dem Ziel, den Stellenwert des selbstgenutzten Wohneigentums für unsere Gesellschaft stärker ins Bewusstsein zu rücken. Im Zusammenwirken mit den Interessenvertretern der Wohneigentümer können auf dieser Grundlage Lösungen für die Betroffenen erarbeitet werden.

 


Schwerpunktthemen der künftigen Arbeit:

Die gesellschaftliche Bedeutung des Wohneigentums

Haus und Ökologie

 

 

 

 

 

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